Inhaltsverzeichnis
1. Überblick und Geltungsbereich
2. Verantwortliche Stelle
3. Datenschutzbeauftragter
4. Allgemeine Grundsätze der Verarbeitung
5. Besuch der Webseite und Server-Logfiles
6. Hosting und technische Bereitstellung
7. Verschlüsselung der Webseite
8. WordPress, Themes, Plugins und technische Webseitenkomponenten
9. Cookies, Consent Management und vergleichbare Technologien
10. Kontaktformular und Contact Form 7
11. Dateiupload im Kontaktformular
12. Kommunikation per E-Mail, Telefon, Telefax und WhatsApp
13. Mandatsanbahnung
14. Verarbeitung im Rahmen eines Mandats
15. Einsatz von RA-MICRO
16. Aufbewahrung, Löschung und Backups
17. Quantcast Choice Consent Manager
18. Tracking24
19. anwalt.de-Bewertungswidget
20. Trustindex und Google-Bewertungen
21. Externe Links zu WhatsApp, LinkedIn, Facebook, Xing und Kooperationspartnern
22. Google Search Console, lokale Fonts und nicht eingesetzte Dienste
23. Empfänger und Kategorien von Empfängern
24. Drittlandübermittlungen
25. Speicherdauer
26. Rechte der betroffenen Personen
27. Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO
28. Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde
29. Automatisierte Entscheidungen und Profiling
30. Datensicherheit, Vertraulichkeit, Technische und Organisatorische Maßnahmen (TOMs)
31. Aktualität und Änderung dieser Datenschutzerklärung
1. Überblick und Geltungsbereich
Diese Datenschutzerklärung informiert Sie darüber, wie die Anwaltskanzlei Horn personenbezogene Daten verarbeitet, wenn Sie die diese Webseite besuchen, mit der Kanzlei Kontakt aufnehmen, Unterlagen übermitteln oder eine Mandatsanbahnung bzw. ein Mandatsverhältnis entsteht.
Diese Datenschutzerklärung gilt für die Webseite https://www.mglaw.de einschließlich der dort eingebundenen Kontaktformulare, Bewertungsanzeigen, externen Links und sonstigen technischen Komponenten. Soweit im Anschluß an eine Kontaktaufnahme ein Mandat zustande kommt, gelten die nachfolgenden Hinweise zusätzlich zu den berufsrechtlichen Pflichten der Rechtsanwältin und zu den gesonderten Informationen, die im Rahmen des Mandats erteilt werden können.
2. Verantwortliche Stelle
Verantwortlich im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung ist:
Anwaltskanzlei Horn
Rechtsanwältin Dr. Kirsten Horn
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Bismarckstraße 100
41061 Mönchengladbach
Deutschland
Telefon: +49 2161 56 12 41 – 0
Telefax: +49 2161 56 12 41 – 2
E-Mail: horn@mglaw.de
Die Rechtsanwältin ist in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen. Zuständige Rechtsanwaltskammer ist die Rechtsanwaltskammer Düsseldorf.
3. Datenschutzbeauftragter
Ein externer Datenschutzbeauftragter ist für die Kanzlei nicht benannt.
Betroffene Personen können sich mit allen Datenschutzanliegen unmittelbar an die oben genannte verantwortliche Stelle wenden.
4. Allgemeine Grundsätze der Verarbeitung
Die Kanzlei verarbeitet personenbezogene Daten nach den Grundsätzen der Rechtmäßigkeit, Transparenz, Zweckbindung, Datenminimierung, Richtigkeit, Speicherbegrenzung sowie Integrität und Vertraulichkeit.
Personenbezogene Daten werden nur verarbeitet, wenn hierfür eine Rechtsgrundlage besteht. Je nach Situation kommen insbesondere folgende Rechtsgrundlagen in Betracht: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO bei einer Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für vorvertragliche Maßnahmen und die Durchführung eines Mandats, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO zur Erfüllung rechtlicher Pflichten, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zur Wahrung berechtigter Interessen sowie Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO, soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich sind.
Die Kanzlei verarbeitet personenbezogene Daten nur für festgelegte Zwecke. Eine Weiterverarbeitung zu anderen Zwecken erfolgt nur, wenn sie rechtlich zulässig ist oder eine gesonderte Einwilligung vorliegt.
5. Besuch der Webseite und Server-Logfiles
Beim Aufruf der Webseite werden durch den Browser des Endgeräts automatisch Informationen an den Server der Webseite übermittelt. Diese Informationen sind technisch erforderlich, um die Webseite anzeigen zu können, die Stabilität und Sicherheit des Angebots zu gewährleisten und Fehlfunktionen oder missbräuchliche Zugriffe nachvollziehen zu können.
Zu den verarbeiteten Daten können insbesondere gehören: IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Zugriffs, Zeitzonendifferenz, aufgerufene URL, Referrer-URL, übertragene Datenmenge, HTTP-Statuscode, Browsertyp, Browserversion, Betriebssystem, Hostname des zugreifenden Rechners sowie technische Informationen zur Anfrage.
Rechtsgrundlage für diese Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt in der technisch fehlerfreien, sicheren und stabilen Bereitstellung der Webseite, in der Abwehr von Angriffen, in der Missbrauchserkennung sowie in der Sicherstellung der Verfügbarkeit des Internetangebots.
Server-Logfiles werden nur so lange gespeichert, wie dies für die genannten Zwecke erforderlich ist. Eine längere Speicherung kann erfolgen, wenn konkrete Anhaltspunkte für einen Sicherheitsvorfall, einen rechtswidrigen Zugriff oder eine missbräuchliche Nutzung bestehen. Nach Wegfall des Zwecks werden die Daten gelöscht oder anonymisiert, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungs- oder Nachweispflichten entgegenstehen.
6. Hosting und technische Bereitstellung
Die Webseite wird bei IONOS gehostet. Im Rahmen des Hostings werden alle Daten verarbeitet, die für den Betrieb und die Auslieferung der Webseite erforderlich sind. Hierzu gehören insbesondere Server-Logfiles, technische Verbindungsdaten, Inhaltsdaten der Webseite, Systemdaten, Datenbanken sowie – soweit über die Webseite eingegeben – Daten aus Kontaktformularen und Dateiuploads.
Rechtsgrundlage für das Hosting ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: Das berechtigte Interesse besteht darin, die Webseite sicher, zuverlässig und wirtschaftlich zu betreiben. Soweit IONOS als Auftragsverarbeiter tätig wird, erfolgt die Einbindung auf Grundlage eines Vertrags zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
Die E-Mail-Kommunikation der Kanzlei läuft ebenfalls über IONOS. Informationen zur E-Mail-Kommunikation finden Sie zusätzlich im Abschnitt „Kommunikation per E-Mail, Telefon, Telefax und WhatsApp“.
7. Verschlüsselung der Webseite
Die Webseite nutzt eine Transportverschlüsselung per HTTPS/TLS. Dadurch werden Daten, die zwischen dem Browser und dem Webserver übertragen werden, gegen ein einfaches Mitlesen durch Dritte geschützt.
Eine Transportverschlüsselung schützt die Übertragung, ersetzt aber nicht jede weitere Schutzmaßnahme. Besonders vertrauliche Inhalte sollten nur über sichere Kommunikationswege übermittelt werden. Wenn Sie Unterlagen mit besonderem Schutzbedarf übermitteln möchten, können Sie die Kanzlei vorab kontaktieren, um einen geeigneten Übermittlungsweg abzustimmen.
8. WordPress, Themes, Plugins und technische Webseitenkomponenten
Die Webseite basiert auf WordPress, bei dem ein Apache-Webserver, die WordPress REST API, Yoast SEO, WPBakery Page Builder, das Impreza-Theme, Contact Form 7 und CF7 Conditional Fields eingesetzt werden.
WordPress, Themes und Plugins verarbeiten personenbezogene Daten nicht zwingend zu eigenen Zwecken. Sie können aber technisch an der Auslieferung der Webseite, an der Darstellung von Inhalten, an der Bearbeitung von Kontaktformularen, an Sicherheitsfunktionen und an der Verwaltung der Webseite beteiligt sein. Dabei können insbesondere IP-Adressen, Browserinformationen, Formulardaten, technische Nutzungsdaten und Systemprotokolle verarbeitet werden.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, soweit die Verarbeitung für den Betrieb der Webseite, die Sicherheit, die Gestaltung der Inhalte oder die technische Administration erforderlich ist. Soweit bestimmte Plugins oder eingebundene Dienste nicht technisch erforderlich sind und Informationen auf dem Endgerät speichern oder auslesen oder ein Nutzerverhalten analysieren, würde die Verarbeitung nur auf Grundlage einer Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG und Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO erfolgen.
Die technische Betreuung der Webseite erfolgt durch Deluxe Marketing GmbH. Die Administration von WordPress erfolgte durch FBI Science e.K. Beide Dienstleister können im Rahmen ihrer jeweiligen Aufgaben Zugriff auf technische Systeme, Einstellungen, Inhalte, Protokolldaten oder Formularübermittlungen erhalten. Soweit hierbei personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage von Art. 28 DSGVO und unter Beachtung der anwaltlichen Verschwiegenheitsanforderungen.
9. Cookies, Consent Management und vergleichbare Technologien
Die Webseite kann Cookies, lokale Speichertechnologien und vergleichbare Technologien einsetzen. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Endgerät gespeichert werden. Vergleichbare Technologien können Informationen im Browser speichern oder aus dem Endgerät auslesen.
Technisch notwendige Cookies und vergleichbare Technologien werden eingesetzt, um die Webseite bereitzustellen, Sicherheit zu gewährleisten, Formularfunktionen zu ermöglichen, Spracheinstellungen oder Einwilligungsentscheidungen zu speichern und die Nutzung der Webseite technisch stabil zu gestalten. Rechtsgrundlage für die Speicherung oder das Auslesen technisch notwendiger Informationen ist § 25 Abs. 2 TDDDG. Die anschließende Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO oder, soweit eine rechtliche Pflicht erfüllt wird, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.
Für nicht notwendige Cookies, Tracking, Reichweitenmessung, externe Bewertungswidgets oder vergleichbare Technologien wird – soweit erforderlich – eine Einwilligung eingeholt. Rechtsgrundlage ist dann § 25 Abs. 1 TDDDG in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
Die Webseite bindet nach derzeitigem technischen Stand den Quantcast Choice Consent Manager ein. Der Consent Manager dient dazu, Einwilligungen und Ablehnungen zu erfassen, zu speichern und gegenüber eingebundenen Diensten zu berücksichtigen. Dabei können technische Informationen wie IP-Adresse, Browserdaten, Einwilligungsstatus, Zeitpunkt der Auswahl, Geräteinformationen und pseudonyme Kennungen verarbeitet werden. Die Verarbeitung erfolgt zur Verwaltung und Dokumentation von Einwilligungen und zur Erfüllung datenschutzrechtlicher Nachweispflichten. Wenn Sie diese Cookies oder vergleichbare Technologien in den Browser-Einstellungen löschen, kann es erforderlich sein, Ihre Einwilligungsentscheidung erneut treffen zu müssen.
10. Kontaktformular und Contact Form 7
Auf der Webseite wird ein Kontaktformular bereitgestellt. Hierfür wird Contact Form 7 eingesetzt. Das Formular enthält insbesondere Felder für Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Nachricht sowie eine Möglichkeit zum Hochladen von Dateien.
Wenn Sie das Kontaktformular nutzen, verarbeitet die Kanzlei die von Ihnen eingegebenen Daten, um Ihre Anfrage entgegenzunehmen, zu prüfen und zu beantworten. Hierbei können insbesondere Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Inhalt der Nachricht, Zeitpunkt der Anfrage, technische Übermittlungsdaten und gegebenenfalls hochgeladene Dateien verarbeitet werden.
Die Rechtsgrundlage hängt vom Inhalt der Anfrage ab. Bei allgemeinen Anfragen erfolgt die Verarbeitung regelmäßig auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt in der Bearbeitung eingehender Anfragen. Wenn Ihre Anfrage auf die Anbahnung eines Mandats gerichtet ist, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Wenn Sie im Formular eine ausdrückliche Einwilligung erteilen, ist zusätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO wirksam; die Verarbeitung kann jedoch bei mandatsbezogenen Anfragen vorrangig für vorvertragliche Maßnahmen oder die Mandatsbearbeitung erforderlich sein.
Kontaktanfragen, aus denen kein Mandat entsteht, werden grundsätzlich nach sechs Monaten gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen und keine längere Speicherung zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.
11. Dateiupload im Kontaktformular
Das Kontaktformular ermöglicht das Hochladen von Dateien in den Formaten jpg, png und pdf bis zu einer Größe von 20 MB. Über diesen Upload können Sie Unterlagen an die Kanzlei übermitteln.
Bei einer Rechtsanwaltskanzlei können hochgeladene Unterlagen besonders vertrauliche Informationen enthalten. Je nach Inhalt der Unterlagen können dies beispielsweise Angaben zum Arbeitsverhältnis, zu Abmahnungen, Kündigungen, Gehaltsdaten, Gesundheitsdaten, familiären Verhältnissen, Mietverhältnissen, strafrechtlichen Vorwürfen, Ordnungswidrigkeiten, wirtschaftlichen Verhältnissen, Korrespondenz mit Behörden, Gerichten, Arbeitgebern, Versicherungen oder Dritten sein.
Bitte laden Sie nur solche Unterlagen hoch, die für Ihre Anfrage erforderlich sind. Wenn Sie unsicher sind, ob ein Dokument über das Formular übermittelt werden sollte, kontaktieren Sie die Kanzlei vorab.
Die Verarbeitung von Uploads erfolgt zur Bearbeitung Ihrer Anfrage, zur Mandatsanbahnung und gegebenenfalls zur Durchführung eines Mandats. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO sowie, soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten betroffen sind, Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO. Soweit Daten im Zusammenhang mit strafrechtlichen Verurteilungen, Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten betroffen sind, erfolgt die Verarbeitung nur, soweit sie zur anwaltlichen Beratung, Vertretung, Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung erforderlich und nach den einschlägigen rechtlichen Vorschriften zulässig ist.
Dateiuploads können technisch auf dem Webserver verarbeitet und anschließend an die Kanzlei übermittelt werden. Soweit eine vorübergehende Speicherung auf dem Server erfolgt, wird diese auf das erforderliche Maß begrenzt. Nach Übernahme in die Kanzleibearbeitung gelten die für Kontaktanfragen, Mandatsanbahnung und Mandatsbearbeitung genannten Speicherfristen.
12. Kommunikation per E-Mail, Telefon, Telefax und WhatsApp
Wenn Sie die Kanzlei per E-Mail, Telefon oder Telefax kontaktieren, verarbeitet die Kanzlei die von Ihnen übermittelten Daten zur Bearbeitung der Kontaktaufnahme. Hierzu können insbesondere Kontaktdaten, Kommunikationsinhalte, Verbindungsdaten, Metadaten, Rückrufinformationen und mitgeteilte Unterlagen gehören.
Die E-Mail-Kommunikation erfolgt über IONOS. E-Mails werden regelmäßig transportverschlüsselt übertragen, soweit die beteiligten Mailserver dies unterstützen. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung findet nur statt, wenn sie gesondert vereinbart und technisch eingerichtet wird. Bei besonders vertraulichen Informationen empfiehlt die Kanzlei, vorab einen geeigneten Übermittlungsweg abzustimmen.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO bei allgemeinen Anfragen, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO bei mandatsbezogener Kommunikation sowie Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, soweit gesetzliche Pflichten erfüllt werden. Bei besonderen Kategorien personenbezogener Daten kann Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO vorliegen.
Auf der Webseite ist ein WhatsApp-Link eingebunden. Wenn Sie diesen Link anklicken, werden Sie zu WhatsApp bzw. zu einem WhatsApp-Dienst weitergeleitet. Dabei können Daten an WhatsApp bzw. Meta-Unternehmen übermittelt werden. Die Kanzlei hat keinen vollständigen Einfluss auf die Datenverarbeitung durch WhatsApp. Nutzen Sie WhatsApp bitte nicht für besonders vertrauliche Mandatsinhalte, wenn Sie mit einer Verarbeitung durch WhatsApp nicht einverstanden sind. Alternativ können Sie E-Mail, Telefon, Telefax oder einen anderen abgestimmten Kommunikationsweg nutzen.
13. Mandatsanbahnung
Wenn Sie die Kanzlei wegen eines möglichen Mandats kontaktieren, verarbeitet die Kanzlei die Daten, die zur Prüfung der Anfrage, zur Kommunikation, zur Konfliktprüfung, zur Einschätzung des Beratungsbedarfs und zur Entscheidung über die Annahme eines Mandats erforderlich sind.
Hierzu können insbesondere Name, Kontaktdaten, Angaben zum Anliegen, Angaben zu Gegnern, Arbeitgebern, Vermietern, Familienangehörigen, Behörden, Gerichten oder sonstigen Beteiligten, Fristen, Dokumente, Sachverhaltsangaben, wirtschaftliche Informationen und besondere Kategorien personenbezogener Daten gehören.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Verarbeitung zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen auf Ihre Anfrage hin erforderlich ist. Für eine Konfliktprüfung, die Organisation der Kanzlei, Dokumentation der Anfrage und Abwehr unberechtigter Ansprüche kann zusätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO einschlägig sein. Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten betroffen sind, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO, soweit sie zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.
Die Übersendung einer Anfrage begründet noch kein Mandatsverhältnis. Ein Mandat kommt erst zustande, wenn die Kanzlei die Übernahme ausdrücklich bestätigt.
14. Verarbeitung im Rahmen eines Mandats
Kommt ein Mandat zustande, verarbeitet die Kanzlei personenbezogene Daten zur anwaltlichen Beratung, Vertretung, Korrespondenz, Aktenführung, Fristenkontrolle, Terminverwaltung, Abrechnung, Dokumentation, Durchsetzung und Verteidigung von Ansprüchen sowie zur Erfüllung berufs-, steuer- und handelsrechtlicher Pflichten.
Zu den Datenkategorien können gehören: Stammdaten, Kontaktdaten, Kommunikationsdaten, Sachverhaltsdaten, Vertragsdaten, Beschäftigtendaten, Familien- und Sozialdaten, Gesundheitsdaten, wirtschaftliche Daten, Bankdaten, Daten über Gegner und Dritte, gerichtliche und behördliche Aktenzeichen, Fristen, Verfahrensdaten, Abrechnungsdaten, Steuerdaten und übermittelte Dokumente.
Rechtsgrundlage ist insbesondere Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die Durchführung des Mandatsvertrags. Weitere Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zur Wahrung berechtigter Interessen, insbesondere zur ordnungsgemäßen Kanzleiorganisation, zur Dokumentation, zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen und zur Sicherung der anwaltlichen Tätigkeit.
Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden, erfolgt dies insbesondere auf Grundlage von Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO, sofern die Verarbeitung zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist. Daten zu strafrechtlichen Vorwürfen, Ordnungswidrigkeiten oder strafrechtlichen Verurteilungen werden nur verarbeitet, soweit dies zur anwaltlichen Beratung und Vertretung erforderlich und rechtlich zulässig ist.
Die anwaltliche Tätigkeit unterliegt der beruflichen Verschwiegenheit. Die Verschwiegenheitspflicht erstreckt sich auf alles, was der Rechtsanwältin in Ausübung ihres Berufs bekannt wird, soweit keine gesetzliche Ausnahme besteht.
15. Einsatz von RA-MICRO
Die Kanzlei setzt RA-MICRO als Kanzleisoftware ein. RA-MICRO kann insbesondere zur Aktenführung, Adressverwaltung, Fristenkontrolle, Dokumentenverwaltung, Korrespondenz, Abrechnung und Kanzleiorganisation verwendet werden.
In RA-MICRO können je nach Mandat Stammdaten, Kommunikationsdaten, Aktenzeichen, Fristen, Dokumente, Verfahrensdaten, Rechnungsdaten und weitere mandatsbezogene Informationen verarbeitet werden. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Bei besonderen Kategorien personenbezogener Daten kommt Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO hinzu.
Soweit Dienstleister im Zusammenhang mit RA-MICRO Wartung, Support, Hosting, Updates oder technische Unterstützung leisten und dabei Zugriff auf personenbezogene Daten erhalten können, erfolgt dies auf Grundlage der datenschutzrechtlich erforderlichen Verträge, Weisungen und Vertraulichkeitsverpflichtungen. Wegen der anwaltlichen Verschwiegenheit werden Zugriffe auf das erforderliche Maß beschränkt.
16. Aufbewahrung, Löschung und Backups
Personenbezogene Daten werden gelöscht, sobald der jeweilige Verarbeitungszweck entfällt und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder berechtigten Gründe für eine weitere Speicherung bestehen.
Kontaktanfragen, aus denen kein Mandat entsteht, werden nach den vorliegenden Angaben grundsätzlich nach sechs Monaten gelöscht. Kommt ein Mandat zustande, werden die Daten Bestandteil der Mandatsakte und nach den für Mandatsunterlagen geltenden Fristen aufbewahrt.
Für anwaltliche Handakten gelten berufsrechtliche Aufbewahrungspflichten. Zusätzlich können handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen einschlägig sein. Je nach Unterlagenart können insbesondere Fristen von sechs, acht oder zehn Jahren relevant sein. In Einzelfällen kann eine längere Speicherung erforderlich sein, etwa zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen, zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten oder solange Verjährungsfristen laufen.
Die Kanzlei erstellt nach den vorliegenden Angaben regelmäßig Backups selbst. Backups dienen der Verfügbarkeit, Wiederherstellbarkeit und Sicherheit der Datenverarbeitung. Daten, die im Produktivsystem gelöscht wurden, können technisch für eine begrenzte Zeit noch in Sicherungskopien enthalten sein, bis diese turnusmäßig überschrieben oder gelöscht werden. Wird ein Backup wiederhergestellt, werden bereits gelöschte oder zu sperrende Daten nach Maßgabe des Lösch- und Berechtigungskonzepts erneut gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt.
17. Quantcast Choice Consent Manager
Die Webseite bindet das Skript „Quantcast Choice“ als Consent-Management-Plattform ein. Der Dienst dient der Anzeige und Verwaltung von Einwilligungsoptionen, insbesondere im Zusammenhang mit Cookies, externen Skripten, Tracking und eingebundenen Drittinhalten.
Bei der Nutzung des Consent Managers können insbesondere IP-Adresse, Browserinformationen, Geräteinformationen, Zeitpunkt des Seitenaufrufs, URL, Einwilligungsstatus, gewählte Zwecke und Anbieter sowie technische Identifikatoren verarbeitet werden. Diese Verarbeitung dient dazu, Ihre Entscheidung zu dokumentieren und beim weiteren Besuch der Webseite zu berücksichtigen.
Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, soweit die Verarbeitung der Erfüllung gesetzlicher Nachweispflichten dient, sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt in einer datenschutzkonformen Verwaltung von Einwilligungen und Widersprüchen. Soweit durch den Consent Manager selbst nicht notwendige Informationen auf Ihrem Endgerät gespeichert oder ausgelesen werden, erfolgt dies nur auf Grundlage Ihrer Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG und Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
18. Tracking24
Auf der Webseite ist ein externes Skript unter der Domain tracking24.net/tracking.js eingebunden.
Soweit Tracking24 aktiv eingesetzt wird, können beim Laden des Skripts und bei der weiteren Nutzung der Webseite insbesondere IP-Adresse, Browserinformationen, Geräteinformationen, Referrer, aufgerufene Seiten, Zeitpunkt des Seitenaufrufs und technische Kennungen verarbeitet werden. Je nach technischer Ausgestaltung kann dies der Analyse von Seitenaufrufen, der Reichweitenmessung, der technischen Nachverfolgung oder vergleichbaren Zwecken dienen.
Rechtsgrundlage für einen Einsatz zu Analyse- oder Trackingzwecken ist Ihre Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG und Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Die Einwilligung ist freiwillig und kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Ohne eine wirksame Einwilligung dürfen unnötige Trackingfunktionen nicht ausgeführt werden.
Die Kanzlei wird die Einbindung regelmäßig prüfen und nicht erforderliche oder nicht nachvollziehbare Trackingkomponenten entfernen oder deaktivieren.
19. anwalt.de-Bewertungswidget
Auf der Startseite ist ein Bewertungswidget von anwalt.de eingebunden. Anbieter ist die anwalt.de services AG. Das Widget dient der Darstellung von Bewertungen und Profilinformationen der Kanzlei.
Beim Laden des Widgets kann eine Verbindung zu Servern von anwalt.de und gegebenenfalls zu technischen Dienstleistern wie Cloudflare hergestellt werden. Dabei können insbesondere IP-Adresse, Browserinformationen, Geräteinformationen, Datum und Uhrzeit des Abrufs, aufgerufene Seite, Referrer und technische Cookie- oder Sicherheitskennungen verarbeitet werden. Rechtsgrundlage für die Darstellung des Widgets und die damit verbundene Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt in der Darstellung von Bewertungen, der Außendarstellung der Kanzlei, der Vertrauensbildung und der technischen Absicherung des Widgets. Soweit hierbei nicht notwendige Cookies oder vergleichbare Technologien eingesetzt werden, erfolgt dies nur auf Grundlage einer Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG und Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
Wenn Sie eine Übertragung an anwalt.de vermeiden möchten, können Sie die Einwilligung in entsprechende externe Inhalte verweigern, sofern die Einbindung über den Consent Manager gesteuert wird.
20. Trustindex und Google-Bewertungen
Auf der Startseite werden Bewertungen über Trustindex bzw. Google-Bewertungen eingebunden. Hierbei werden Inhalte von cdn.trustindex.io, lokale Trustindex-Dateien sowie Google-Profilbilder über lh3.googleusercontent.com geladen.
Beim Laden dieser Inhalte können Daten an Trustindex und Google übertragen werden. Dazu können insbesondere IP-Adresse, Browserinformationen, Geräteinformationen, Zeitpunkt des Abrufs, Referrer, aufgerufene Seite sowie technische Protokolldaten gehören. Bei Google-Profilbildern kann eine Verbindung zu Servern von Google hergestellt werden.
Rechtsgrundlage für die Anzeige von Bewertungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt in der Darstellung von Mandantenbewertungen, der Außendarstellung der Kanzlei und der Vertrauensbildung. Soweit hierbei nicht notwendige Cookies oder vergleichbare Technologien eingesetzt werden oder eine weitergehende Nutzungsanalyse erfolgt, ist Rechtsgrundlage Ihre Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG und Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
Google und andere Anbieter können Daten auch außerhalb der Europäischen Union verarbeiten. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Drittlandübermittlungen“.
21. Externe Links zu WhatsApp, LinkedIn, Facebook, Xing und Kooperationspartnern
Die Webseite enthält externe Links, unter anderem zu WhatsApp, LinkedIn, Facebook, Xing und zu externen Kooperations- oder Agenturseiten. Es handelt sich hierbei nur um Links und nicht um vollwertige Social-Media-Plugins (welche bereits beim Laden der Webseite automatisch umfangreiche Daten an soziale Netzwerke übertragen könnten).
Wenn Sie einen externen Link anklicken, verlassen Sie die Webseite der Kanzlei. Der jeweilige Anbieter verarbeitet Ihre Daten in eigener Verantwortung. Dabei können insbesondere IP-Adresse, Zeitpunkt des Aufrufs, Browserdaten, Geräteinformationen, Referrer und – wenn Sie bei dem jeweiligen Dienst eingeloggt sind – Informationen zu Ihrem Nutzerkonto verarbeitet werden.
Rechtsgrundlage für die Bereitstellung der Links ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt in der nutzerfreundlichen Bereitstellung von Kontakt- und Informationsmöglichkeiten. Die weitere Datenverarbeitung nach dem Anklicken des Links richtet sich nach den Datenschutzinformationen des jeweiligen Anbieters.
22. Google Search Console, lokale Fonts und nicht eingesetzte Dienste
Die Webseite enthält nach der technischen Prüfung eine “Google-Search-Console-Meta-Verifikation”. Diese Meta-Verifikation dient regelmäßig nur dem Nachweis gegenüber Google, dass die Webseite durch die Kanzlei bzw. deren Dienstleister verwaltet wird. Sie ist kein Trackingdienst und führt beim Besuch der Webseite üblicherweise nicht dazu, dass personenbezogene Nutzungsdaten an Google übermittelt werden.
Fonts und Icon-Fonts, insbesondere Font Awesome und Material Icons, werden nach der technischen Prüfung lokal aus dem Theme geladen. Eine direkte Einbindung von Google Fonts von Google-Servern findet nicht statt.
23. Empfänger und Kategorien von Empfängern
Personenbezogene Daten werden nur an Empfänger übermittelt, wenn dies zur Erfüllung der jeweiligen Zwecke erforderlich ist, eine gesetzliche Pflicht besteht, eine Einwilligung vorliegt oder eine sonstige Rechtsgrundlage die Übermittlung erlaubt.
Mögliche Empfänger oder Kategorien von Empfängern sind insbesondere: Hostinganbieter und E-Mail-Provider, technische Dienstleister, Webseitenagentur, WordPress-Administrator, Anbieter von Consent-Management-, Bewertungs- und Widgetdiensten, Kanzleisoftware- und Supportdienstleister, Gerichte, Behörden, gegnerische Parteien und deren Vertreter, Rechtsschutzversicherungen, Sachverständige, Übersetzer, Zustelldienstleister, Banken, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Aktenvernichtungs- oder Archivierungsdienstleister sowie sonstige Stellen, soweit dies für die Mandatsbearbeitung, Abrechnung, Rechtsverfolgung oder Erfüllung gesetzlicher Pflichten erforderlich ist.
Soweit Dienstleister personenbezogene Daten im Auftrag der Kanzlei verarbeiten, werden sie nach Art. 28 DSGVO eingebunden. Soweit Dritte Daten in eigener Verantwortung verarbeiten, gelten deren eigene datenschutzrechtliche Pflichten.
24. Drittlandübermittlungen
Bei der Nutzung der Webseite können personenbezogene Daten an Anbieter übermittelt werden, die ihren Sitz außerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums haben oder dort Daten verarbeiten. Dies betrifft insbesondere bestimmte externe Dienste, Bewertungsinhalte, Social-Media-Plattformen, Google-Inhalte, Meta-/WhatsApp-Dienste, LinkedIn und vergleichbare Anbieter.
Eine Drittlandübermittlung erfolgt nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sind. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission vorliegt, geeignete Garantien wie EU-Standardvertragsklauseln vereinbart wurden oder eine Einwilligung erteilt wurde.
Für bestimmte Datenübermittlungen in die USA kann das EU-US Data Privacy Framework relevant sein, sofern der jeweilige US-Anbieter entsprechend zertifiziert ist. Unabhängig davon können bei Drittlandübermittlungen Restrisiken bestehen, insbesondere im Hinblick auf Zugriffsmöglichkeiten staatlicher Stellen, Rechtsschutzmöglichkeiten und die Durchsetzung von Betroffenenrechten im Drittland.
25. Speicherdauer
Die Kanzlei speichert personenbezogene Daten nur so lange, wie dies für den jeweiligen Zweck erforderlich ist oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen.
Für einzelne Verarbeitungssituationen gelten insbesondere folgende Grundsätze: Server-Logfiles werden nur vorübergehend gespeichert und anschließend gelöscht oder anonymisiert, sofern kein Sicherheitsvorfall eine längere Aufbewahrung erforderlich macht. Einwilligungsdaten des Consent Managers werden so lange gespeichert, wie dies zur Dokumentation der Einwilligung und zur Beachtung der Auswahl erforderlich ist. Kontaktanfragen ohne Mandat werden grundsätzlich nach sechs Monaten gelöscht. Mandatsdaten werden nach den anwaltlichen, steuerlichen und handelsrechtlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert. Rechnungs- und Buchungsdaten können je nach Unterlagenart sechs, acht oder zehn Jahre aufzubewahren sein.
Eine längere Speicherung ist möglich, wenn die Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich sind oder gesetzliche Pflichten eine längere Speicherung verlangen.
26. Rechte der betroffenen Personen
Betroffene Personen haben nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen folgende Rechte:
-
Sie haben das Recht auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO über die zu Ihrer Person verarbeiteten Daten.
-
Sie haben das Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DSGVO, wenn personenbezogene Daten unrichtig oder unvollständig sind.
-
Sie haben das Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder sonstigen Gründe entgegenstehen.
-
Sie haben das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO.
-
Sie haben das Recht auf Datenübertragbarkeit nach Art. 20 DSGVO, soweit die Voraussetzungen vorliegen.
-
Sie haben das Recht, eine erteilte Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen.
-
Sie haben außerdem das Recht auf Widerspruch nach Art. 21 DSGVO.
Zur Wahrnehmung Ihrer Rechte können Sie sich an die oben genannte verantwortliche Stelle wenden. Zur Bearbeitung kann es erforderlich sein, Ihre Identität zu überprüfen, damit personenbezogene Daten nicht unbefugt an Dritte herausgegeben oder verändert werden.
Die Rechte können im Einzelfall eingeschränkt sein, insbesondere wenn gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen, anwaltliche Verschwiegenheitspflichten, Rechte Dritter, prozessuale Pflichten oder zwingende Gründe der Rechtsverfolgung entgegenstehen.
27. Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO
Wenn die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Art. 6 Abs. 1 lit. e oder lit. f DSGVO beruht, haben Sie das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit Widerspruch gegen diese Verarbeitung einzulegen.
Die Kanzlei verarbeitet die personenbezogenen Daten dann nicht mehr, es sei denn, sie kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Wenn personenbezogene Daten für Direktwerbung verarbeitet würden, könnten Sie dieser Verarbeitung jederzeit widersprechen, aber die Kanzlei betreibt über die Webseite keinen Newsletter und keine sichtbare Direktwerbung per Trackingprofil.
28. Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde
Sie haben das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gegen Datenschutzrecht verstößt.
Für die Kanzlei in Nordrhein-Westfalen ist regelmäßig die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen zuständig:
Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen
Kavalleriestraße 2–4
40213 Düsseldorf
Telefon: 0211 / 38424-0
E-Mail: poststelle@ldi.nrw.de, Webseite: www.ldi.nrw.de
Sie können sich auch an eine Datenschutzaufsichtsbehörde an Ihrem gewöhnlichen Aufenthaltsort, Arbeitsplatz oder am Ort des mutmaßlichen Verstoßes wenden.
29. Automatisierte Entscheidungen und Profiling
Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne von Art. 22 DSGVO findet durch die Kanzlei nicht statt.
Soweit externe Dienste wie Bewertungswidgets, Consent-Management-Systeme oder Trackingkomponenten technische Nutzungsdaten verarbeiten, dient dies nicht dazu, durch die Kanzlei automatisierte Entscheidungen mit rechtlicher Wirkung gegenüber Webseitenbesuchern zu treffen.
30. Datensicherheit, Vertraulichkeit, Technische und Organisatorische Maßnahmen (TOMs)
Die Kanzlei trifft technische und organisatorische Maßnahmen, um personenbezogene Daten gegen unbefugten Zugriff, Verlust, Zerstörung, Veränderung oder unbefugte Offenlegung zu schützen. Dazu gehören insbesondere Transportverschlüsselung der Webseite, Zugriffsbeschränkungen, vertrauliche Kanzleiorganisation, sorgfältige Auswahl von Dienstleistern, vertragliche Verpflichtungen, Datensicherungen und organisatorische Maßnahmen zum Schutz des Mandatsgeheimnisses.
Die anwaltliche Verschwiegenheit hat für die Kanzlei besondere Bedeutung. Mitarbeiter und mitwirkende Personen werden im Rahmen der gesetzlichen und berufsrechtlichen Anforderungen zur Vertraulichkeit verpflichtet. Externe Dienstleister erhalten nur Zugriff auf personenbezogene Daten, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
Bitte berücksichtigen Sie, daß keine Datenübertragung im Internet absolut sicher ist. Insbesondere bei E-Mail-Kommunikation kann trotz Transportverschlüsselung ein Restrisiko verbleiben. Bei besonders sensiblen Informationen sollten Sie vorab einen geeigneten Übermittlungsweg mit der Kanzlei abstimmen.
31. Aktualität und Änderung dieser Datenschutzerklärung
Diese Datenschutzerklärung hat den Stand 09.07.2026.
Die Webseite, die eingesetzten Dienste und die rechtlichen Anforderungen können sich ändern. Die Kanzlei wird diese Datenschutzerklärung daher anpassen, wenn dies aufgrund technischer Änderungen, neuer Dienste, geänderter Rechtslage oder behördlicher Anforderungen erforderlich wird. Die jeweils aktuelle Fassung der Datenschutzerklärung ist auf https://www.mglaw.de abrufbar.